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Großer Mitgliederzuwachs – Verein wächst auf 642 Mitglieder – Wieder Ausrichter des Grenzlandfests
Von Mirja-Leena Zauner
Neuhaus am Inn/Vornbach
Das Interesse am Vereinsleben der DJK Vornbach ist ungebrochen groß und steigt: Mittlerweile auf 642 Mitglieder ist der Sportverein angewachsen, allein 40 Mitglieder kamen letztes Jahr hinzu. Wie Vorsitzender Martin Ruhhammer bei der Hauptversammlung im Gasthaus Resch betonte, sei der Verein in ganz Niederbayern „in aller Munde“. Was natürlich am „kometenhaften Aufstieg“ der Fußballer liegt: seit letztem Jahr spielt die erste Mannschaft in der Landesliga und auch die zweite Mannschaft zeigt sich in ungeschlagener Form. Den Aufwand angesichts größerer Herausforderungen auch in finanzieller und organisatorischer Sicht zu stemmen und zugleich die viel beschworene Bodenständigkeit zu bewahren, sei der Spagat, den die Verantwortlichen zu leisten hätten, betonte „Präse“ Martin Ruhhammer, der auch die aktiven Spieler und Spartenleiter zur Versammlung begrüßen konnte. Ebenfalls waren Bürgermeister Stephan Dorn, 3. Bürgermeister Uwe Pischl, Monsignore Dr. Hans Würdinger als geistlicher Beirat, DJK-Geschäftsführer Philipp Roos und Neuburgs Bürgermeister Wolfgang Lindmeier gekommen.
Rückblick
Was der Verein anpackt, gelingt: So konnten auch im letzten Jahr mehrere erfolgreiche Veranstaltungen durchgeführt werden, von der Peschl-Bewirtung im Frühjahr über die Dorfweihnacht bis zur Christbaumversteigerung. Besonders hob Ruhhammer das Engagement von Otmar Eder und Günther Bernhardt hervor. Für die heuer geplante Anschaffung einer Flutlichtanlage rief Spieler Luis Hager eine erfolgreiche Spendenaktion ins Leben. Um ein angemessenes Förderansuchen kümmerte sich Kassier Alfons Pfandl, dem ohnehin eine tragende Rolle im Vorstand zukommt. Großes Ereignis war in der vergangenen Saison das „Schlager“-Spiel der DJK Vornbach gegen den 1. FC Passau, das 1200 Zuschauer sehen wollten und Einnahmen generierte.
Das steht an
Neben der Großorganisation des diesjährigen Grenzlandfests muss der Verein sich um einige Sanierungen der Sportanlagen kümmern. Gerade der Hauptplatz, der waldseitig teils beschattet ist, sorge immer wieder für Arbeiten, auch am Tennisplatz müssten Sanierungsarbeiten in Angriff genommen werden. Bei den Stockbahnen stünden auch Maßnahmen an, wobei noch geklärt werden müsse, in welchem Umfang man tätig werden könne. Wesentliche Aufgaben im Vereinsalltag spielten sich im Hintergrund ab und erfordern viel Aufmerksamkeit, so der Vorsitzende. „Ein Landesliga-Verein zu sein, bedeutet wesentlich mehr Arbeit und verursacht mehr Kosten“, machte Martin Ruhhammer klar. Ein Berg an zeitintensiven Aufgaben werde von Einzelnen im Ehrenamt erledigt: Werbung, Vermarktung, Unterstützung der Fußballer, von der Betreuung des laufenden Betriebs bis hin zum Kioskverkauf. Ruhhammer, der selbst Platzwart ist, vergaß nicht, Bürgermeister Stephan Dorn für die Unterstützung seitens der Gemeinde zu danken. Er stellte aber auch klar, dass es notwendig sei, regelmäßig Veranstaltungen durchzuführen, da ein Verein wie die DJK allein von Mitgliedsbeiträgen nicht leben könne. Da der Frühlingsmarkt heuer nicht in gewohnter Form durchgeführt werden könne, wie Dorn bekannt gab, entfalle auch die Möglichkeit des verkaufsoffenen Sonntags. Dies treffe die DJK mit dem Kuchenverkauf beim Peschl. Dorn versprach, für die Zukunft eine neue Lösung zu finden und in diesem Jahr aus Verfügungsmitteln 1000 Euro zu spenden, um den Verlust etwas abzufedern. Geplant ist laut Ruhhammer ein Samstags-Kuchenverkauf in der Inntal-Gärtnerei Ende April, Anfang Mai. Auch Personalien wurden angesprochen: Thomas Schacherbauer wechselt zum Bayernligisten SV Schalding-Heining. Den Posten Schacherbauers als Teammanager übernimmt Luis Hager. Die DJK reagierte zügig auf den Abgang von Trainer Heiko Schwarz. Als Nachfolger tritt Jonas Moser zur Saison 2026/27 an. Aktuell ist Moser beim 1.FC Passau, coacht dort die U19-Mannschaft in der Landesliga.
Mitgliedsbeiträge steigen
Eine Anpassung wäre schon seit langem erforderlich gewesen, erklärte Kassier Alfons Pfandl, auch seien die Mindestbeitragsätze vom bayerischen Landessportverband vorgegeben, an die wiederum Fördermöglichkeiten geknüpft werden. Die seit 2005 unveränderten Beiträge werden darum erhöht. Kinder zahlen künftig 18 Euro, Jugendliche 25, Erwachsene 40 und Familien 80 Euro. Für Tennis entsprechend – wie bisher – 10 Euro mehr. Dies wurde von den Anwesenden gebilligt. Wie Pfandl auffächerte, seien die Abgaben der DJK an den Landessportverband deutlich gestiegen, weitere Abgaben-Posten wie Versicherungsgebühren kämen hinzu. Im Vorfeld hatte sich die Vorstandschaft auch bei Nachbarvereinen – ausdrücklich nicht bei anderen Landesligisten – informiert, welche Beitragsanpassung verhältnismäßig sei. Wie der Kassier weiter erklärte, waren 2025 die größten Ausgaben für Kunstdünger, gestiegene Kosten für Absperrungen, die aufgrund des Aufstiegs in die Landesliga erforderlich waren sowie der Austausch des Geschirrspülers. Auch die Schiedsrichterausgaben verursachen höhere Kosten. Eklatant mehr auf der Einnahmenseite waren 2025 die Eintrittseinnahmen, zurückzuführen auf das Passau-Vornbach-Spiel. Insgesamt sei der Verein sehr gut aufgestellt.
Aus den Sparten
Für die Damengymnastik ist seit vielen Jahren Fannerl Dobler verantwortlich. Sie hält einen Stamm an treuen Mit-Turnerinnen, ebenso ist Donya Ghane-Krenn aktiv, die Fit- und Gesund-Kurse in der Dommelstadler Turnhalle anbietet. Andrea Fuchs hält mit Zumba auf Trab, Pilates bietet Grit Wohlgemut an, ums Kinderturnen kümmert sich Heinz Malaun. Das Yoga-Programm in Vornbach wird von Carina Heitzer verantwortet. Hans Oberpeilsteiner berichtete vom Jahr der Stockschützen, einem wieder gut angenommenen Turnier der Vereine, das auch heuer wieder geplant ist. Das wöchentliche Training – je nach Witterung – ist zur Tradition geworden, umso wichtiger ist es den Stockschützen, dass die zuletzt sehr in Mitleidenschaft gezogene Beschichtung im Frühjahr beurteilt und der Trainingsbetrieb weiter gewährleistet werden kann. Für den Fußball gab Spartenleiter Michael Jäger Auskunft. Das vergangene Jahr sei „historisch erfolgreich“ gewesen, nahm er auf den Doppelaufstieg der Mannschaften Bezug. Mit der ersten Mannschaft heimste man den Sieg in der Bezirksliga Ost ein und sicherte den Aufstieg in die Landesliga. Die sehr gute zweite Mannschaft habe mit Norbert Ruhhammer als Trainer einen sensationellen Lauf. Mit der ersten Mannschaft rücke man nun zu weiter entfernten Spielorten aus. Insgesamt verwies er darauf, dass man sich trotz sportlicher Erfolge der Bodenständigkeit verpflichtet fühle. Günther Bernhardt erörterte die gute Jugendarbeit im Zusammenschluss mit Nachbarvereinen und betonte, dass man immer auf der Suche nach Nachwuchs und Trainern sei.
„Verein der Superlative“
Dieser Geist des Zusammenhalts sei die große Kraft, die die DJK auszeichne, sagte Monsignore Dr. Hans Würdinger, dem Verein seit jeher verbunden. Der Teamgeist sei nicht nur auf dem Fußballfeld spürbar, sondern drücke sich im regen Vereinsleben aus. Bürgermeister Stephan Dorn nannte die DJK gar „Verein der Superlative“. Die Gemeinde könne stolz sein, diesen Verein zu beheimaten. Besonders lobenswert sei das erneute Engagement beim Grenzlandfest, das, wenn es nach ihm gehe, weiterhin ein Fest der Vereine bleiben solle. Auch Bürgermeister Wolfgang Lindmeier schloss sich den Lobreden an und stellte seine eigene Verbindung zum Verein seit Jahrzehnten heraus. Philipp Roos wünschte der DJK, dass sie in der Erfolgsspur bleiben möge.